Sonntag, 7. Juni 2026

🏛 Thema: Asse

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Die Asse ist ein ehemaliges Salzbergwerk in Niedersachsen, das von 1967 bis 1978 als Atommülldepot genutzt wurde. Im Bundestag wird die Asse vor allem unter dem Aspekt der Endlagerung radioaktiver Abfälle und deren Rückholung diskutiert. Die Lagerungsstätte gilt als problematisch, da Wasser eindringt und eine Kontamination des Grundwassers droht. Seit Jahren wird über die Bergung der etwa 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen debattiert. Parlamentarische Anfragen und Debatten konzentrieren sich auf die Finanzierungsverantwortung zwischen Bund und Ländern, Verzögerungen bei der Rückholung und die langfristige Sicherheit des geplanten Endlagers. Die Thematik verbindet Fragen der Atompolitik, Umweltschutz und föderalen Verantwortlichkeiten und wird von verschiedenen Fraktionen kritisch hinterfragt.
❓ Häufige Fragen
Warum ist die Asse ein Problem im Bundestag?
Wasser dringt in das Bergwerk ein und gefährdet das Grundwasser. Die Bergung der Atommüll-Fässer verzögert sich seit Jahren, während die Kosten steigen und die Sicherheit sinkt.
Wer trägt die Verantwortung für die Kosten der Asse-Bergung?
Der Bund ist primär verantwortlich, doch zwischen Bund und Niedersachsen gibt es anhaltende Debatten über die genaue Kostenverteilung und Haftung.
Wie viel Atommüll lagert in der Asse?
Etwa 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen befinden sich in dem Bergwerk und sollen geborgen werden.
Wann sollen die Abfälle aus der Asse geholt werden?
Ursprüngliche Ziele wurden mehrfach verschoben. Aktuell wird mit einer Rückholung in den 2030er Jahren gerechnet, unterliegt aber weiteren Verzögerungen.
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Schlagwort: Asse

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