Sonntag, 7. Juni 2026

🏛 Thema: Drucksache 21/6020

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Bei Drucksache 21/6020 handelt es sich um einen Antrag der Fraktion Die Linke im Bundestag, der eine Regulierung von börsennotierten Wohnungskonzernen wie Vonovia und Deutsche Wohnen zum Ziel hat. Der Antrag fordert Maßnahmen zur Eindämmung von Mietpreissteigerungen und zur Verbesserung der Wohnsituation durch staatliche Kontrolle großer privater Wohnungsbestände. Die Linke argumentiert, dass börsennotierte Konzerne primär Renditen für Aktionäre erwirtschaften und dabei Mietnebenkosten sowie Modernisierungsumlage auf Mieter abwälzen. Der Antrag schlägt vor, solche Konzerne aus dem privaten Wohnungsmarkt herauszunehmen oder strengeren Regulierungen zu unterwerfen. Dies steht im Kontext der angespannten Wohnungssituation in deutschen Großstädten und der Debatte über bezahlbares Wohnen als Grundrecht.
❓ Häufige Fragen
Was fordert Die Linke konkret mit Drucksache 21/6020?
Die Linke fordert Maßnahmen gegen börsennotierte Wohnungskonzerne und plädiert für eine Entflechtung oder Verstaatlichung großer privater Wohnungsbestände zur Senkung von Mieten und Nebenkostensteigerungen.
Welche Unternehmen sind konkret im Fokus?
Hauptsächlich Vonovia und Deutsche Wohnen, zwei der größten börsennotierten Wohnungskonzerne in Deutschland mit Millionen von Mieteinheiten.
Wie ist die politische Erfolgschance des Antrags?
Als Antrag einer Oppositionsfraktion hat der Antrag im Bundestag ohne Koalitionsmehrheit geringe Chancen auf Annahme, dient aber der politischen Positionierung.
Welcher Problembereich wird durch diesen Antrag adressiert?
Die zunehmende Wohnungsknappheit und steigende Mieten in deutschen Städten, die durch Profitinteressen großer Konzerne verschärft werden sollen.
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Schlagwort: Drucksache 21/6020

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