Sonntag, 7. Juni 2026

🏛 Thema: Drucksache 21/6040

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Die Drucksache 21/6040 behandelt die Anfrage der Fraktion Die Linke zur Präsenz der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Damaskus unter dem neuen syrischen Regime unter HTS-Führung. Die Anfrage richtet sich auf die Legitimität und Fortführung von Bürostrukturen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Syrien nach dem Machtwechsel. Im Fokus steht die Frage, unter welchen Bedingungen und mit welcher Rechtfertigung die GIZ ihre Aktivitäten in Damaskus fortsetzt oder fortgesetzt hat, insbesondere angesichts der politischen Neuausrichtung Syriens. Die Kleine Anfrage verlangt von der Bundesregierung Rechenschaft über die Bewertung der politischen Situation, die geltenden Richtlinien für die Entwicklungshilfe und die konkreten Projekte beziehungsweise deren Statusbestimmung.
❓ Häufige Fragen
Warum fragt die Linke nach dem GIZ-Büro in Damaskus?
Die Linke hinterfragt die Legitimität der Präsenz deutscher Entwicklungsorganisationen in Syrien unter dem neuen HTS-geführten Regime und möchte wissen, unter welchen Bedingungen die GIZ dort operiert.
Was ist die GIZ?
Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist eine bundeseigene Entwicklungsorganisation, die Projekte der deutschen Technischen Zusammenarbeit weltweit umsetzt.
Welche Rolle spielt HTS in Syrien?
Die Hayat Tahrir al-Sham (HTS) ist eine islamistische Gruppe, die nach dem Sturz Assads verstärkt Einfluss auf die syrische Regierungsbildung ausübte und deren Anerkennung international umstritten ist.
Was möchte die Linke mit dieser Anfrage erreichen?
Die Fraktion verlangt Transparenz über deutsche Entwicklungsaktivitäten in Syrien und prüft, ob diese mit außenpolitischen Prinzipien und Menschenrechtsstandards vereinbar sind.
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Schlagwort: Drucksache 21/6040

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