Sonntag, 7. Juni 2026

🏛 Thema: Drucksache 21/6114

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Die Drucksache 21/6114 behandelt die Problematik des Imports von Jagdtrophäen geschützter Arten nach Deutschland. Sie dokumentiert eine Kleine Anfrage der Bündnis 90/Die Grünen an die Bundesregierung, die kritisiert, dass zwischen 2016 und 2021 über 651 Jagdtrophäen von geschützten Tierarten in die Bundesrepublik importiert wurden. Die Anfrage zielt darauf ab, die Bundesregierung zur Rechenschaft zu ziehen und Transparenz über die Genehmigungspraxis zu schaffen. Dabei steht die Frage im Fokus, wie solche Importe mit internationalen Artenschutzabkommen wie dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vereinbar sind und welche Kontrollfunktionen die zuständigen Behörden ausüben. Die Drucksache verdeutlicht die Spannung zwischen jagdkulturellen Traditionen, wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz bedrohter Wildtierbestände auf internationaler Ebene.
❓ Häufige Fragen
Welche Tierarten waren von den 651 Trophäenimporten betroffen?
Die importierten Trophäen stammten von verschiedenen geschützten Arten wie Elefanten, Löwen, Nashörnern und anderen gefährdeten Wildtieren aus Afrika und anderen Regionen.
Ist der Import von Jagdtrophäen in Deutschland legal?
Der Import unterliegt streng regulierten Bedingungen durch CITES und nationale Artenschutzgesetze, doch die Grünen kritisieren die Umsetzung dieser Regelungen als zu locker.
Welche Behörden sind für die Genehmigung zuständig?
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die zuständigen Landesbehörden prüfen und genehmigen Trophäenimporte nach artenschutzrechtlichen Vorgaben.
Was fordert die Grüne Fraktion mit dieser Anfrage?
Die Grünen fordern eine strengere Kontrolle, mehr Transparenz bei Genehmigungen und eine kritischere Prüfung zum Schutz bedrohter Wildtierbestände.
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Schlagwort: Drucksache 21/6114

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