Do., 22.10.2026

🏛 Thema: Erinnerungskultur

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Zuletzt aktualisiert: 15.10.2026
Im Bundestag wird Erinnerungskultur als politische und gesellschaftliche Aufgabe verankert, die Vergangenheit bewusst zu gestalten und Lehren aus historischen Ereignissen zu ziehen. Dies umfasst die Förderung von Gedenkstätten, Lernorten und Stiftungen, die sich mit Flucht, Vertreibung, Versöhnung und Verbrechen gegen die Menschheit auseinandersetzen. Der Bundestag beschließt Konzeptionen zur Neuausrichtung dieser Arbeit, stellt finanzielle Mittel zur Verfügung und würdigt internationale Gedenktage wie Babyn Jar. Akteure wie die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung oder die Stiftung EVZ erhalten gesetzliche Mandate und parlamentarische Kontrolle. Erinnerungskultur dient dabei sowohl der historischen Aufarbeitung als auch der aktuellen Friedens- und Versöhnungspolitik.
❓ Häufige Fragen
Welche Stiftungen prägen die Erinnerungskultur?
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sind zentrale Akteure, die der Bundestag durch Mandate und Mittel unterstützt.
Wie kontrolliert der Bundestag die Mittelvergabe?
Der Bundestag überwacht durch parlamentarische Anfragen und Berichte die Projektlisten und Förderung der Stiftungen, wie etwa die Anfragen der AfD zur Stiftung EVZ zeigen.
Was sind aktuelle Schwerpunkte?
Der Bundestag gedenkt internationaler Ereignisse wie des 85. Jahrestags von Babyn Jar, unterstützt Ukraine-Hilfe und arbeitet an neuer Gedenkstättenkonzeption zur Neuausrichtung.
Welche Herausforderungen gibt es?
Projekte wie der Lernort Landshut zeigen Schwierigkeiten: erhebliche Investitionen bei begrenztem Betrieb werfen Fragen zu Effizienz und Ressourcennutzung auf.
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Aktive Fraktionen
AfD 7 CDU/CSU 3 SPD 3

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