
- Früh vorsorgen heißt Chancen schaffen
- Ein Startkapital für jedes Kind
- Finanzbildung, die im Alltag ankommt
- Sicherheit für heute, Vorsorge für morgen
Früh vorsorgen heißt Chancen schaffen
Altersvorsorge beginnt nicht erst mit 40, 50 oder 60 Jahren. Wer früh startet, hat etwas besonders Wertvolles auf seiner Seite: Zeit. Genau hier setzt die Frühstartrente an. Das Bundeskabinett hat die Frühstartrente beschlossen. Für Kinder ab dem Geburtsjahrgang 2020 mit Wohnsitz in Deutschland sind vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro vorgesehen. Die Auszahlung erfolgt ab 2027 rückwirkend zum 1. Januar 2026. Das Geld wird langfristig am Kapitalmarkt angelegt und kann dort vom Zinseszinseffekt profitieren.
Ein Startkapital für jedes Kind
Die Frühstartrente gibt jungen Menschen ein finanzielles Fundament – unabhängig davon, ob die Eltern selbst regelmäßig sparen können. Eltern, Angehörige oder andere Personen können das Depot zusätzlich freiwillig besparen. Pro Jahr sind Einzahlungen von bis zu 6.840 Euro möglich. So wächst aus kleinen Beträgen über viele Jahre ein beachtliches Vermögen. Das Depot wird von den Eltern bei einem privaten Anbieter eröffnet. Dabei gelten klare Regeln: Abschluss- und Vertriebskosten werden nicht berechnet und die Kosten des Depots dürfen pro Jahr höchstens ein Prozent des angesparten Geldes betragen.
Eine Beispielrechnung zeigt die Wirkung: Bei einer durchschnittlichen Rendite von fünf Prozent pro Jahr könnten allein die staatlichen Einzahlungen bis zum Renteneintritt ein Kapital von mehr als 20.000 Euro ergeben. e. Der lange Anlagezeitraum kann helfen, diese auszugleichen.
Finanzbildung, die im Alltag ankommt
Die Frühstartrente ist mehr als ein Sparbetrag. Kinder und Jugendliche lernen früh, wie Vorsorge funktioniert, warum langfristiges Investieren wichtig ist und welche Chancen der Kapitalmarkt bietet. Dieses Wissen stärkt finanzielle Selbstständigkeit – und hilft jungen Erwachsenen, ihre Altersvorsorge weiterzuführen.
Auch ältere Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollen ein Altersvorsorgedepot eröffnen können. Für sie ist eine private Einzahlung möglich, auch wenn sie nicht in die staatliche Förderung einbezogen sind.
Wenn die Eltern kein eigenes Altersvorsorgedepot eröffnen, greift eine Auffanglösung: Das Geld wird gemeinsam mit dem Startkapital anderer anspruchsberechtigter Kinder am Kapitalmarkt angelegt und von der Deutschen Bundesbank verwaltet. Bis zum 25. Geburtstag kann das angesparte Startkapital in ein eigenes Altersvorsorgedepot übertragen werden.
Sicherheit für heute, Vorsorge für morgen
Die gesetzliche Rentenversicherung bleibt das Fundament der Alterssicherung. Angesichts des demografischen Wandels braucht es aber zusätzliche Bausteine: eine starke betriebliche und private Altersvorsorge. Die Frühstartrente schafft dafür einen einfachen Einstieg und soll später nahtlos in die steuerlich geförderte private Altersvorsorge übergehen. Die erzielten Kapitalerträge bleiben bis zur Auszahlung steuerfrei.
Davon profitieren nicht nur die Sparerinnen und Sparer. Mehr privates Kapital am Kapitalmarkt kann Investitionen in Unternehmen und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. Die CDU will Vorsorge nicht dem Zufall überlassen. Mit der Frühstartrente legen wir gemeinsam den Grundstein dafür, dass die junge Generation Vermögen aufbauen und im Alter gut versorgt sein kann.
Frühstartrente
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