- AfD fragt nach Kriminalitätsstatistiken 2025
- Täter-Opfer-Verhältnisse Deutsche vs. Zuwanderer
- Nachfrage wegen fehlender Daten
Kriminalität: AfD hinterfragt Täter-Opfer-Verhältnisse 2025
Hintergrund iDieser Beitrag bezieht sich auf BT-Drs. 21/6146 und gibt den Inhalt der Drucksache zusammenfassend wieder. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim jeweiligen Verfasser der Drucksache. Der Beitrag spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des Seitenbetreibers wider.
Die AfD hatte bereits mit der Drucksache 21/4603 eine Anfrage zu Täter-Opfer-Verhältnissen zwischen Deutschen und Zuwanderern gestellt. Da die Statistiken für das Jahr 2025 zum damaligen Zeitpunkt noch nicht verfügbar waren, wiederholt die Fraktion nun ihre Anfrage. Solche Kriminalitätsstatistiken werden regelmäßig in migrationspolitischen Debatten thematisiert.
Da die abgefragten Daten zum Zeitpunkt der Einreichung der Kleinen Anfrage jedoch noch nicht vorlagen, sollen diese nun mit der vorliegenden Kleinen Anfrage abgefragt werden.
— Begründung BT-Drs. 21/6146
Die AfD-Fraktion hat am 27. Mai 2026 eine umfangreiche Nachfrage zu Kriminalitätsstatistiken zwischen Deutschen und Zuwanderern für das Jahr 2025 gestellt (BT-Drs. 21/6146). Es handelt sich um eine Wiederholung einer früheren Anfrage. Grund sind fehlende Daten zum ursprünglichen Zeitpunkt.
Detaillierte Fragen zu verschiedenen Deliktsbereichen
Die AfD will wissen, wie viele Deutsche und Zuwanderer 2025 jeweils Opfer von Straftaten der anderen Gruppe geworden sind. Dabei wird nach sechs verschiedenen Deliktsbereichen gefragt. Diese umfassen Sexualdelikte, Tötungsdelikte, Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Raub und Erpressung sowie gemeingefährliche Straftaten.
Für jeden Bereich soll die Bundesregierung unterscheiden, ob die Taten versucht oder vollendet worden sind. Zusätzlich sollen die drei häufigsten Staatsangehörigkeiten bei den Zuwanderern benannt werden. Bemerkenswert ist dabei die systematische Erfassung in beide Richtungen – sowohl deutsche Opfer von Zuwanderern als auch Zuwanderer als Opfer deutscher Täter werden abgefragt.
Die AfD will detaillierte Zahlen darüber, wer wen bei schweren Straftaten angreift – aufgeteilt nach Deutschen und Zuwanderern.
Wiederholung wegen fehlender Daten
Die Nachfrage ergibt sich daraus, dass die ursprüngliche Anfrage nicht vollständig beantwortet werden konnte. Wie die AfD in der Begründung schreibt, haben die abgefragten Daten zum Zeitpunkt der ersten Einreichung noch nicht vorgelegen. Hintergrund ist, dass die Aufbereitung aktueller Kriminalitätsstatistiken typischerweise mehrere Monate dauert.
Eingereicht wurde die Anfrage von den AfD-Abgeordneten Stephan Brandner, Martin Hess, Sascha Lensing und Dr. Christian Wirth. Dies zeigt das anhaltende Interesse der Fraktion an differenzierten Kriminalitätsstatistiken nach Nationalitäten.
Weitere Themen
Betroffen sind alle Deutschen und Zuwanderer, die 2025 Opfer der abgefragten Straftaten wurden. Die Statistiken könnten die öffentliche Wahrnehmung von Sicherheit und Integration beeinflussen.
Die Bundesregierung hat 21 Tage Zeit, die Anfrage zu beantworten. Die Antwortfrist läuft bis zum 17. Juni 2026. Danach ist das Verfahren abgeschlossen.
- Täter-Opfer-Verhältnis
- Statistische Erfassung der Nationalität von Tätern und Opfern bei Straftaten zur Analyse von Kriminalitätsmustern.
- Zuwanderer
- Begriff für Personen mit Migrationshintergrund, der in der Kriminalstatistik verwendet wird.
Warum stellt die AfD diese Nachfrage?
Die ursprünglich angefragten Daten für 2025 lagen bei der ersten Anfrage noch nicht vor und sollen nun erneut abgefragt werden.
Welche Straftaten werden abgefragt?
Sexualdelikte, Tötungsdelikte, Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Raub und gemeingefährliche Straftaten.
Dieser Beitrag bezieht sich auf BT-Drs. 21/6146 und gibt den Inhalt der Drucksache zusammenfassend wieder. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim jeweiligen Verfasser der Drucksache. Der Beitrag spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des Seitenbetreibers wider.
Deutscher Bundestag / DIP — BT-Drs. 21/6146 | Kleine Anfrage | Original-PDF | dip.bundestag.de
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