Berlin, 12. Oktober 2026. Trotz Ablehnung von neun Agrar- und Verbraucherschutzministern aus den unionsgeführten Bundesländern hat sich die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD über die Einführung einer Zuckersteuer geeinigt, die zum 1. Juli 2027 in Kraft treten soll. Zuckerhaltige Getränke großer Hersteller werden teurer und ein gesundheitlicher Nutzen ist derweil mehr als fraglich. Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, mit:
„Bislang wurde die Einführung der Zuckersteuer in erster Linie immer mit der Fürsorge für die Volksgesundheit begründet, doch davon ist die Koalition mittlerweile meilenweit entfernt. Die Steuer, die nur Großanbieter zahlen sollen, dient rein zum Stopfen immer größerer Haushaltslöcher.
Einen gesundheitlichen Effekt hat sie nicht, wie ein Blick ins Ausland zeigt: In Großbritannien hat die seit 2018 geltende Zuckersteuer die Adipositasraten nicht gesenkt. In Mexiko stiegen sie trotz Zuckersteuer seit 2014 sogar weiter an. Wer das ignoriert und trotzdem eine solche Steuer einführt, betreibt reine Symbolpolitik auf Kosten der Bürger. Die Zuckersteuer ist nichts weiter als eine staatliche Bevormundung von Konsumenten und ein Mittel zur Verteuerung von millionenfach gekauften Konsumgütern, ohne jeglichen gesundheitlichen Nutzen.“
Der finanzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Kay Gottschalk, ergänzt dazu:
„Die Zuckersteuer ist eine klassische linke Verbotspolitik mit finanziellen Hintergedanken. Statt immer neuer Steuern und Bevormundung braucht Deutschland eine Entlastung der Bürger, eine Reduzierung des Staatsanteils und eine ehrliche Präventionspolitik, die bei Bildung, Bewegung und persönlicher Verantwortung ansetzt. Die AfD-Fraktion sagt klar: Keine Zuckersteuer – weder 2027 noch 2028.“


































































