Donnerstag, 21. Mai 2026

🏛 Thema: Cum-Cum

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Cum-Cum-GeschĂ€fte sind Steuervermeidungsstrukturen, bei denen Finanzakteure Aktiendividenden mehrfach mit Steuergutschriften geltend machen. Die Bezeichnung leitet sich aus dem lateinischen "cum" (mit) ab und beschreibt Transaktionen, die unmittelbar vor und nach Dividendenzahlungen stattfinden. Durch geschickte Timing und internationale Verflechtungen konnten Investoren und Banken Kapitalertragssteuer-Gutschriften ausnutzen, die eigentlich nur einmalig hĂ€tten genutzt werden dĂŒrfen. Der deutsche Staat erlitt dadurch massive SteuerausfĂ€lle. Der sogenannte Cum-Cum-Skandal offenbarte ein systematisches Loch in der Steuergesetzgebung, das jahrelang von großen Finanzinstituten ausgenutzt wurde. Die Regierung wurde vorgeworfen, das Ausmaß des Schadens lange zu verschweigen und zu zögerlich gegen beteiligte Banken vorzugehen.
❓ HĂ€ufige Fragen
Wie hoch ist der Gesamtschaden durch Cum-Cum-GeschÀfte?
Der Schaden wird auf etwa 28,5 Milliarden Euro geschĂ€tzt. Dies umfasst entgangene Steuereinnahmen ĂŒber mehrere Jahre hinweg.
Welche Finanzinstitute waren in den Skandal verwickelt?
Deutsche Großbanken wie die Deutsche Bank, Commerzbank und weitere international tĂ€tige Finanzunternehmen beteiligten sich an diesen Gestaltungen.
Warum konnte dieser Skandal so lange unentdeckt bleiben?
Komplexe internationale Strukturen, mangelnde Kooperation zwischen Behörden und LĂŒcken in der Steuergesetzgebung ermöglichten lange Jahre unentdeckte Transaktionen.
Welche Konsequenzen hatte der Skandal?
Ermittlungen gegen beteiligte Banken, Geldstrafen und eine Reform der Steuergesetzgebung zur Schließung der GesetzeslĂŒcken waren die Folgen.
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Schlagwort: Cum-Cum

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