Berlin, 28. Juni 2026. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat ein Positionspapier mit eigenen Forderungen „für ein zukunftsfähiges Alterssicherungssystem für alle Generationen“ veröffentlicht. Kern des Konzepts sind höhere Steuern auf Vermögen und Kapitalerträge, steigende Sozialbeiträge sowie eine stärkere finanzielle Beteiligung der Arbeitgeber. Damit sollen unter anderem eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge und ein sogenannter Demografiezuschuss finanziert werden, der den Beschäftigten im Alter ein Sicherungsniveau von 70 bis 90 Prozent ihres Nettoeinkommens ermöglichen soll. An der Erarbeitung des Papiers beteiligt waren unter anderem die DGB-Vorsitzende Yasmina Fahimi, Ricarda Lang (Grüne) sowie der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert. Dazu erklärt die rentenpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Ulrike Schielke-Ziesing:
„Die Botschaft des DGB lautet: Man nimmt den angeblich Reichen immer mehr weg und verteilt das Geld anschließend um. Das klingt einfach – funktioniert aber nicht.
Das Papier beschreibt die Probleme unseres Rentensystems ja durchaus richtig: zu niedrige Renten, fehlende Nachhaltigkeit und die Belastung der Beitragszahler durch versicherungsfremde Leistungen. Es ist bedauerlich, dass der DGB daraus genau die falschen Schlüsse zieht.
Statt die Arbeitnehmer zu entlasten, fordert er höhere Steuern, höhere Beiträge und neue Zwangsabgaben. Eine vollständig arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente ist nichts anderes als eine weitere Belastung der Arbeit. Und höhere Steuern auf Kapitalerträge treffen nicht nur Vermögende, sondern auch Millionen Arbeitnehmer, die privat für das Alter vorsorgen.
Der DGB fordert außerdem, sogenannte Gutverdiener stärker zur Kasse zu bitten, um noch mehr staatliche Umverteilung zu finanzieren. Was daran im Interesse der Arbeitnehmer sein soll, bleibt sein Geheimnis.
Früher haben Gewerkschaften die Interessen der Beschäftigten vertreten: bessere Löhne, sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen. Heute scheinen Umverteilung, Steuererhöhungen und linke Ideologie wichtiger zu sein. Wer Unternehmen und Beschäftigte immer weiter belastet, gefährdet Wachstum, Arbeitsplätze und damit am Ende auch die Renten.
Die AfD-Fraktion setzt dagegen auf Entlastung statt neuer Belastungen, auf freiwillige Vorsorge statt Zwang und auf eine starke Wirtschaft als Grundlage sicherer Renten.”
Der Beitrag DGB-Forderungen zur Rente schaden den Interessen der Arbeitnehmer erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
































































