Dienstag, 16. Juni 2026

🏛 Thema: Drucksache 21/6371

📄 1 Beiträge 📋 1 Drucksachen
Die Drucksache 21/6371 befasst sich mit der Rückholung von Atomabfall aus dem Endlager Asse II in Niedersachsen. Das unterirdische Salzbergwerk Asse II wurde von 1967 bis 1978 als Versuchsendlager für radioaktive Abfälle genutzt. Aufgrund von Sicherheitsbedenken und Wassereinbrüchen wurde 2007 beschlossen, die dort gelagerten etwa 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen zurückzuholen. Die Drucksache thematisiert den aktuellen Stand dieses Rückholungsprozesses, technische Herausforderungen und finanzielle Aspekte. Nach aktuellem Stand verzögert sich die Rückholung auf nach 2039. Das Projekt ist von erheblicher politischer und ökologischer Bedeutung, da es um die sichere Bergung und Zwischenlagerung dieser Abfälle geht sowie um die Frage, wie Deutschland mit seinen nuklearen Altlasten umgeht.
❓ Häufige Fragen
Warum müssen die Abfälle aus Asse II zurückgeholt werden?
Das Salzbergwerk ist nicht dauerhaft sicher: Wasser dringt ein, die Stabilität ist gefährdet. Eine Rückholung soll die Abfälle vor Kontamination des Grundwassers und der Umwelt bewahren.
Wie viele radioaktive Abfälle lagern in Asse II?
Etwa 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus Forschung, Industrie und Medizin sind in dem Salzbergwerk eingelagert.
Bis wann sollen die Abfälle komplett zurückgeholt sein?
Nach bisherigen Planungen verzögert sich die Rückholung auf nach 2039, ursprüngliche Zeitpläne konnten nicht eingehalten werden.
Wo werden die zurückgeholten Abfälle zwischengelagert?
Die Abfälle werden in Zwischenlagern eingelagert, bis ein dauerhaftes Endlager in Deutschland gefunden und realisiert ist.
🔗 Verwandte Themen
Aktive Fraktionen
AfD 1

Schlagwort: Drucksache 21/6371

Willkommen zurück!

Melde dich unten bei deinem Konto an

Dein Passwort wiederherstellen

Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um dein Passwort zurückzusetzen.