Mo., 07.09.2026

🏛 Thema: Türkei

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Zuletzt aktualisiert: 01.09.2026
Die Türkei ist im Bundestag ein vielschichtiges Thema, das Asyl- und Migrationspolitik, sicherheitliche Zusammenarbeit und Menschenrechte umfasst. Im Fokus stehen die Reformpläne zum GEAS-Asylsystem, da die Türkei als Transitland und größter Aufnahmestaat von Flüchtlingen weltweit eine zentrale Rolle spielt. Der Strafnachrichtenaustausch mit türkischen Behörden – 2024 waren es über 78.000 Fälle – dokumentiert intensive sicherheitspolitische Kooperation. Gleichzeitig werden regelmäßig Fragen zu Menschenrechtsstandards in der Türkei gestellt. Weitere Themen sind das Familiennachzugsabkommen, das jährlich zehntausende Visa ermöglicht, sowie Debatten über die Wirksamkeit bilateraler Sozialabkommen. Die Diskussionen zeigen die Spannungen zwischen sicherheitlichen Interessen und Wertefragen in der deutsch-türkischen Beziehung.
❓ Häufige Fragen
Welche Rolle spielt die Türkei in der europäischen Asylpolitik?
Die Türkei beherbergt weltweit die meisten Flüchtlinge und ist Transitland für Migration nach Europa. Sie ist daher zentral für GEAS-Reformen und europäische Migrationspolitik.
Wie intensiv ist der Strafnachrichtenaustausch mit der Türkei?
2024 wurden über 78.000 Strafnachrichtenfälle zwischen Deutschland und der Türkei ausgetauscht, was eine umfangreiche sicherheitspolitische Zusammenarbeit dokumentiert.
Gibt es parlamentarische Kritik an Menschenrechtsfragen?
Ja, der Bundestag stellt regelmäßig Fragen zur Menschenrechtssituation in der Türkei und hinterfragt die Bedingungen für Deutsche in türkischen Lagern.
Was umfasst das deutsch-türkische Familiennachzugsabkommen?
Das Abkommen regelt jährlich etwa 110.000 Visa für Drittstaatenangehörige und ist Gegenstand parlamentarischer Debatten zur Wirtschaftlichkeit.
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