- 35,2 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Deutschland
- 5,9 Millionen davon haben ausländische Staatsangehörigkeit
- 37,2% der ausländischen Beschäftigten arbeiten als Helfer
Arbeitsmarkt 2025: Ausländer bleiben in einfachen Tätigkeiten
Hintergrund iDieser Beitrag bezieht sich auf BT-Drs. 21/6247 und gibt den Inhalt der Drucksache zusammenfassend wieder. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim jeweiligen Verfasser der Drucksache. Der Beitrag spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des Seitenbetreibers wider.
Die AfD-Fraktion hatte detaillierte Daten zur Beschäftigung nach Nationalitäten angefordert, aufgeschlüsselt nach über 100 verschiedenen Staatsangehörigkeiten und Qualifikationsniveaus. Die Anfrage bezog sich auf die Jahre 2024 und 2025 und umfasste auch Angaben zu Regelleistungsberechtigten nach SGB II. Solche Statistiken werden regelmäßig zur Bewertung der Arbeitsmarktintegration verschiedener Nationalitäten herangezogen.
- 35,2 Millionen — Gesamtzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland 2025
- 5,9 Millionen — Ausländische sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (16,7% aller Beschäftigten)
- 37,2% — Anteil der Helfer-Tätigkeiten bei ausländischen Beschäftigten
- 12,5% — Anteil der Helfer-Tätigkeiten bei deutschen Beschäftigten
- 2,4 Millionen — Ausländische Regelleistungsberechtigte nach SGB II
Im Detail
Den rund 34,75 Millionen SvB standen im Januar 2026 derweil rund 5,19 Millionen Regelleistungsberechtigte (RLB) nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) gegenüber.
— Vorbemerkung der Fragesteller BT-Drs. 21/5674
Deutschland beschäftigt 35,2 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Davon haben 5,9 Millionen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Das geht aus aktuellen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit hervor, die das Arbeitsministerium auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion vorgelegt hat (BT-Drs. 21/6247).
Die Zahlen zeigen deutliche Unterschiede beim Qualifikationsniveau: Während 12,5 Prozent der deutschen Beschäftigten als Helfer arbeiten, liegt dieser Anteil bei ausländischen Arbeitnehmern bei 37,2 Prozent. Helfertätigkeiten erfordern keine formale Berufsausbildung. Sie umfassen einfache manuelle oder unterstützende Arbeiten.
Was gilt aktuell?
Die deutsche Beschäftigungsstatistik erfasst alle sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer – also jene, die kranken-, renten-, arbeitslosen- und pflegeversichert sind. Minijobs bleiben außen vor. Ebenso Beamte und Selbstständige. Die Bundesagentur für Arbeit unterscheidet vier Qualifikationsstufen: Helfer, Fachkraft, Spezialist und Experte.
Bei deutschen Beschäftigten arbeiten 55,8 Prozent als Fachkraft, 16,1 Prozent als Spezialist und 15,3 Prozent als Experte. Anders sieht es bei ausländischen Beschäftigten aus: 46,1 Prozent sind als Fachkraft tätig, 7,5 Prozent als Spezialist und 10,3 Prozent als Experte.
Entwicklung der Beschäftigungszahlen
Von Oktober 2024 zu Oktober 2025 stieg die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 35,2 auf 35,2 Millionen. Die Zahl der ausländischen Beschäftigten erhöhte sich von 5,7 auf 5,9 Millionen. Parallel dazu bezogen im Januar 2026 etwa 5,19 Millionen Menschen Regelleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Bürgergeld). 2,4 Millionen davon haben eine ausländische Staatsangehörigkeit.
Die detaillierten Tabellen schlüsseln die Beschäftigung nach über 100 verschiedenen Staatsangehörigkeiten auf. Von EU-Ländern über asiatische Staaten bis hin zu afrikanischen Nationen. Die meisten Beschäftigten kommen aus Polen (536.000), Rumänien (530.000) und der Türkei (584.000).
Vollzeit versus Teilzeit
Bei der Arbeitszeit zeigen sich weitere Unterschiede: 69,5 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in Vollzeit. Bei deutschen Arbeitnehmern liegt dieser Anteil bei 69,0 Prozent. Bei ausländischen bei 72,3 Prozent. Dies zeigt, dass ausländische Beschäftigte häufiger in Vollzeitjobs arbeiten, auch wenn diese oft im Helferbereich angesiedelt sind.
Die Bundesregierung verwies in ihrer Antwort auf die regelmäßig veröffentlichten Online-Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, die monatlich aktualisierte Zahlen zu Migration und Arbeitsmarkt bereitstellen. Diese Transparenz ermöglicht es Forschern und Politikern, die Integration verschiedener Nationalitäten in den deutschen Arbeitsmarkt zu bewerten.
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Betroffen sind alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland, insbesondere ausländische Arbeitskräfte verschiedener Nationalitäten. Die Daten zeigen Unterschiede bei der beruflichen Qualifikation zwischen deutschen und ausländischen Beschäftigten auf.
Die Bundesregierung hat alle angefragten Daten vollständig in tabellarischer Form bereitgestellt und auf bestehende Online-Statistiken verwiesen.
Hinweis: Dieser Artikel beschreibt den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Anfrage wurde mittlerweile beantwortet. (Stand: 01.06.2026)
- Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
- Arbeitnehmer, die kranken-, renten-, arbeitslosen- und pflegeversichert sind. Minijobs und Beamte zählen nicht dazu.
- Helfer
- Beschäftigte, die einfache Tätigkeiten ausüben, für die keine formale Ausbildung erforderlich ist.
- Regelleistungsberechtigte
- Personen, die Bürgergeld nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten.
Wie viele Ausländer arbeiten in Deutschland?
5,9 Millionen ausländische Staatsangehörige sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt, das sind etwa 16,7% aller Beschäftigten.
Warum arbeiten mehr Ausländer als Helfer?
37,2% der ausländischen Beschäftigten arbeiten als Helfer, während es bei deutschen nur 12,5% sind. Dies hängt mit Qualifikationsanerkennungen und Sprachbarrieren zusammen.
Dieser Beitrag bezieht sich auf BT-Drs. 21/6247 und gibt den Inhalt der Drucksache zusammenfassend wieder. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim jeweiligen Verfasser der Drucksache. Der Beitrag spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des Seitenbetreibers wider.



























































