Berlin, 24. Juli 2026. Zur Berufung von Carsten Linnemann (CDU) zum neuen Bundesgesundheitsminister teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Martin Sichert mit:
„Die bevorstehende Ernennung von Carsten Linnemann zum Gesundheitsminister ist eine Katastrophe mit Ansage für die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Wieder einmal wird ein völlig fachfremder Politiker auf einen der wichtigsten Posten unseres Landes gehievt. Es zeigt die tiefe Geringschätzung des Bundeskanzlers gegenüber der Gesundheitspolitik und den Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen, dass dieses Ressort offensichtlich nur noch als Verschiebebahnhof für Parteisoldaten ohne jegliche Sachkenntnis dient.
Nach Nina Warken ist Carsten Linnemann der nächste Minister, der von der Materie schlicht keine Ahnung hat. Echte Reformen in einem so komplexen Bereich wie dem Gesundheitswesen erfordern tiefgreifende Fachkompetenz, keine politische Rhetorik von Berufspolitikern, die Krankenhäuser und Arztpraxen nur von außen kennen. Wer in einem System, das vor dem Kollaps steht, einen Lehrling zum Chef macht, nimmt den Tod der Versorgungsqualität billigend in Kauf.
Besonders perfide: Carsten Linnemann hat zu Coronazeiten für die einrichtungsbezogene Impfpflicht gestimmt. Er hat damit aktiv dazu beigetragen, tausende Pflegekräfte und medizinisches Personal aus ihren Berufen zu drängen und den Pflegenotstand massiv verschärft. Ein Mann, der so leichtfertig die körperliche Unversehrtheit und die Existenzgrundlage unserer Leistungsträger opfert, ist ein gefährlicher Mann an der Spitze dieses Ministeriums.
Das Gesundheitswesen darf nicht länger das Experimentierfeld für profilierungssüchtige Laien sein.”“
Der Beitrag Linnemann-Berufung ist ein Schlag ins Gesicht für das Gesundheitswesen erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
































































