„Gestern Abend erreichte mich die Nachricht, dass Menschen, mit denen ich am selben Tag noch gefeiert habe, angegriffen und verletzt wurden. Heute morgen erfahre ich, dass mindestens ein Mensch gestorben ist. Das erfüllt mich mit Entsetzen und tiefer Trauer. Meine Gedanken sind bei den Opfern. Bei denen, die gerade noch um ihr Leben kämpfen. Bei denen die das Erlebte verarbeiten müssen. Bei den Angehörigen. Bei der queeren Community, die sich wieder einmal tödlichem Hass ausgesetzt sieht.
Hass darf niemals siegen. Ich wünsche allen Kraft, weiter für ihr Recht auf Leben und Freiheit und Glück einzustehen. Die Linke wird dabei immer an ihrer Seite sein. Egal ob der Hass aus religiösem Fanatismus kommt oder die Angriffe und Anfeindungen aus einer anderen Ecke kommen. Wir müssen zusammenstehen und uns nicht einschüchtern lassen.
Heute ist ein Tag der Trauer und nicht der schnellen Rufe nach Konsequenzen. Wir müssen früher ansetzen. Hinschauen, wo Hass entsteht und wie man es verhindern kann. Im Gespräch bleiben und bessere soziale Bedingungen schaffen, auch wo es weh tut.
Man wird damit nicht die Hassenden zum Verschwinden bringen. Aber man kann das Umfeld austrocknen, auf dem sie wachsen. Wenn Sie uns Angst machen wollen, dann antworten wir mit Hoffnung und Liebe.“



































































