Maja Wallstein, zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion:
Mit der Bekanntgabe von fünf neuen Exzellenzuniversitäten endet die aktuelle Auswahlrunde der Exzellenstrategie. Der Wettbewerb hat einen spürbaren Impuls in die Wissenslandschaft gegeben. Das Prinzip der verteilten Exzellenz hat dabei großes Potenzial für exzellente Forschung in ganz Deutschland gehoben.
„Insgesamt elf Anträge von Hochschulen und Verbünden haben sich um bis zu fünf neue Exzellenzstandorte beworben, das zeigt, wie lebendig und wettbewerbsorientiert die deutsche Forschungslandschaft ist.
Besonders begrüßen wir, dass mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine ostdeutsche Universität unter den neuen Exzellenzuniversitäten ist. Regionale Balance ist uns ein wichtiges Anliegen. Auch die Auswahl der Hochschulverbünde Ruhr Innovation Lab (Bochum und Dortmund) und der Rhein-Main-Universitäten (Mainz, Darmstadt und Frankfurt am Main) zeigt, dass diese Neuausrichtung hin zu mehr Kooperation die richtige Entscheidung war.
Profilbildungen und Kooperationen zu fördern, wird die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Deutschland nachhaltig schärfen. Die Strategie soll ebenfalls die Qualität der Hochschul- und Wissenschaftslandschaft in der Breite befördern. Die heutigen Entscheidungen zeigen: Die Exzellenzstrategie hat sich bewährt und schon die Vorbereitungen des Antragsprozesses haben die Wissenschaft in Deutschland weitergebracht.
Aber Forschung braucht neben Exzellenz auch Zugänglichkeit. Als SPD-Bundestagsfraktion werden wir weiter darauf achten, dass die Exzellenzstrategie nicht als losgelöstes Vorhaben wahrgenommen wird, sondern als Investition in breiten wissenschaftlichen Fortschritt.“






























































