Dienstag, 16. Juni 2026

🏛 Thema: Drucksache 21/6391

📄 1 Beiträge 📋 1 Drucksachen
Die Drucksache 21/6391 befasst sich mit der Kriminalitätsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland und basiert auf aktuellen Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Das Dokument analysiert Tatverdächtige unter 14 Jahren, eine Bevölkerungsgruppe, die strafrechtlich noch nicht verantwortlich ist, aber dennoch erfasst wird. Die Drucksache behandelt Häufigkeit, Art und regionale Verteilung von Straftaten, an denen Kinder beteiligt sind, sowie Trends in der Kinderkriminalität. Sie dient dem Bundestag als Informationsgrundlage für die Debatte über Prävention, Früherkennung und Intervention bei gefährdetem Nachwuchs. Die Daten ermöglichen es, Schwerpunkte der Kinder- und Jugendhilfe zu identifizieren und politische Maßnahmen zur Reduktion von Kinderkriminalität zu entwickeln.
❓ Häufige Fragen
Warum werden Kinder unter 14 Jahren in der PKS erfasst, obwohl sie strafunmündig sind?
Die Erfassung dient statistischen und präventiven Zwecken, um frühe Warnsignale zu erkennen und gezielt Präventionsmaßnahmen einzuleiten, nicht der strafrechtlichen Verfolgung.
Welche Arten von Straftaten sind bei Kinderkriminalität am häufigsten?
Typischerweise dominieren Diebstahl, Sachbeschädigung und Körperverletzungen, wobei schwere Straftaten deutlich seltener sind.
Wie werden die PKS-Daten bei der politischen Entscheidungsfindung genutzt?
Sie bilden die Grundlage für Diskussionen über Jugendhilfe, Schulprävention und gesellschaftliche Früherkennung von Risikofaktoren.
Gibt es regionale Unterschiede in der Kinderkriminalität?
Ja, die PKS zeigt regionale Schwankungen, die mit sozioökonomischen Faktoren und lokalen Gegebenheiten korrelieren.
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Schlagwort: Drucksache 21/6391

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