
- Pragmatismus statt Bleiweste
- Den Mittelstand im Herzen behalten
- Ein klarer Plan für die Zukunft
Deutschland steht vor großen Aufgaben: Der Industriestandort muss einen neuen Schub bekommen. Und das Klima muss geschützt werden. Dieser Schutz gelingt nur, wenn die wirtschaftliche Basis erhalten bleibt. Ein Klimaschutz, der lediglich Emissionen ins Ausland verlagert und hierzulande den Wohlstand gefährdet, ist kein Gewinn – weder für das Klima noch für die Menschen vor Ort. Diesen Leitgedanken brachte Gitta Connemann, Bundesvorsitzende der MIT, im Panel „Zukunftsfähiger Klimaschutz: Wie schaffen wir Wachstum statt Verlagerung?“ prägnant auf den Punkt.

Foto: Jan-Philipp Burmann / City-Press GmbH Bildagentur
„Klimaschutz durch Deindustrialisierung kann nicht unser Anspruch sein. Dem Klima ist nicht geholfen, wenn die Emissionen bleiben, aber die Wertschöpfung geht.“ Gitta Connemann
Die CDU steht für einen klaren Kurs: Klimaschutz muss zum Motor für Innovation werden.
Pragmatismus statt Bleiweste
Die Realität in unseren Betrieben ist derzeit oft erdrückend. Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender von Evonik, dem drittgrößten deutschen Chemieunternehmen, fand deutliche Worte beim Werkstattgespräch. Er verglich die Lage der heimischen Industrie mit einem „Marathonlauf in einer Bleiweste.“ Extreme Energiekosten und ausufernde bürokratische Hürden bremsten den Fortschritt und belasteten die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich.

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„Ohne Wirtschaftswachstum gibt es keine Transformation. Ohne Wirtschaftswachstum gibt es nur eins: Degrowth.“ Christian Kullmann
Gute Klimapolitik muss pragmatisch sein, damit sie Realität und den internationalen Wettbewerb nicht aus den Augen verliert. Statt starrer Ideologie und Deindustrialisierung setzt die CDU auf Innovationen, Technologieoffenheit, und Ressourceneffizienz.
Den Mittelstand im Herzen behalten
Es sind die kleinen und mittleren Betriebe, die unsere Wirtschaft krisenfest machen und für Millionen von Arbeitsplätzen sorgen. Clemens Küpper, Präsident der Deutschen Gießerei-Industrie, schilderte die akute Not vieler familiengeführter Unternehmen. Sie sind bereit für die Transformation, verzweifeln aber an der entsprechenden Infrastruktur wie fehlenden Stromanschlüssen oder mangelnder Planungssicherheit.

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„Eine Gießerei ist kein Thermomix, den Sie irgendwo anders hinbauen können, sondern Sie brauchen das regionale Netzwerk.“ Clemens Küpper
Wenn wir diese tiefe Verwurzelung aufgeben, verlieren wir mehr als nur Arbeitsplätze – wir gefährden das Fundament unserer gesellschaftlichen Mitte, so Küpper.
Ein klarer Plan für die Zukunft
Klar ist: Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands muss gestärkt und Belastungen reduziert werden. Auch die Wissenschaft warnt vor Überforderung: Prof. Dr. Manuel Frondel von der Ruhr-Universität Bochum und Leiter des Kompetenzbereiches “Umwelt und Ressourcen” am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) mahnte zwingend internationale Partnerschaften beim Klimaschutz an, statt einsamer, teurer nationaler Alleingänge.
Die CDU steht für eine Politik, die Mut macht und Lösungen anbietet. Für ein Industrieland, das gute Arbeit sichert, Wohlstand erhält und gleichzeitig globale Maßstäbe im Klimaschutz setzt. Gemeinsam, pragmatisch und mit wirtschaftlicher Vernunft schaffen wir diese Balance.
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