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AfD fragt nach Veranstaltungskosten der Bundesagentur für Arbeit
Hintergrund
Die AfD-Anfrage bezieht sich konkret auf den ‚Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag‘, den die Bundesagentur für Arbeit auch 2026 wieder veranstaltet. Ziel ist es, Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Die Fraktion möchte eine umfassende Bilanz aller Veranstaltungskosten der BA ziehen.
Die AfD-Fraktion hat am 1. April 2026 eine umfangreiche Kleine Anfrage zu den Veranstaltungskosten der Bundesagentur für Arbeit eingereicht (BT-Drs. 21/5144). In 20 detaillierten Fragen fordert sie Auskunft über Anzahl und Ausgaben verschiedener Events in den letzten 15 Jahren.
Anlass der Anfrage ist der ‚Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag‘, den die BA auch 2026 wieder organisiert. Diese Veranstaltung soll Mädchen ermutigen, gängigen Berufswahlklischees zu trotzen und technische sowie naturwissenschaftliche Berufe zu entdecken.
Breites Spektrum an Veranstaltungen im Fokus
Die AfD-Abgeordneten um Jan Feser fragten nicht nur nach Daten zu Berufsorientierungsveranstaltungen. Nichtdienstliche Events wie Betriebsfeiern, Weihnachtsfeiern oder Sommerfeste stehen ebenfalls im Zentrum des Interesses. Dies ist bemerkenswert, da die Anfrage damit weit über den ursprünglichen Anlass hinausgreift.
Netzwerkveranstaltungen mit lokalen Arbeitgebern sind ebenso Gegenstand der Anfrage wie Tage der offenen Tür. Besondere Aufmerksamkeit gilt Kooperationen mit Bildungsträgern und Nichtregierungsorganisationen. Auch nach Ausgaben für Betriebsrats- und Personalversammlungen wird gefragt – sowie nach Veranstaltungen von Gleichstellungsbeauftragten.
Die AfD möchte eine komplette Bilanz aller Veranstaltungskosten der Arbeitsagentur – von Berufsmessen bis zu Betriebsfeiern.
Ihre Anfrage begründet die Fraktion mit der Notwendigkeit einer validen Datengrundlage. Hintergrund ist offenbar der Wunsch nach einer politischen Bewertung von Effektivität und Ressourceneinsatz der BA-Veranstaltungen. Verlangt werden jeweils absolute Zahlen, prozentuale Anteile am Gesamtbudget und Veränderungen zum Vorjahr.
Die organisatorische Zuständigkeit interessiert die AfD zusätzlich. Wie viele Vollzeitäquivalente für die Veranstaltungsplanung eingesetzt werden, will sie wissen. Auch die durchschnittlichen Zuwendungen pro Mitarbeiter und Veranstaltung bei Betriebsevents sind Gegenstand der Anfrage.
Betroffen sind die Bundesagentur für Arbeit und alle Jobcenter mit ihren Veranstaltungen. Indirekt auch Teilnehmer von Berufsorientierungsveranstaltungen und Steuerzahler, die diese finanzieren.
Die Bundesregierung muss die 20 detaillierten Fragen binnen zwei Monaten beantworten. Dabei sind umfangreiche Statistiken über 15 Jahre zu Anzahl und Kosten verschiedener Veranstaltungskategorien gefordert.
- Girls' Day
- Bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung für Mädchen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen
- Berufsinformationszentrum (BIZ)
- Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit zur Information über Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten























































