Kleine Anfrage eingereicht
Bahnhof-Kriminalität: AfD fragt nach Löhne-Statistik für 2025
Hintergrund
Die Anfrage reiht sich ein in eine Serie von AfD-Anfragen zu Bahnhofskriminalität in nordrhein-westfälischen Städten. Zuvor hatte die Fraktion bereits ähnliche Anfragen zu den Bahnhöfen in Lage, Detmold und Herford gestellt. Die Anfragen zielen auf eine detaillierte Aufschlüsselung der Kriminalitätsstatistiken nach der Herkunft der Tatverdächtigen ab.
Die AfD-Fraktion hat mit der Drucksache 21/5943 vom 15. Mai 2026 eine umfangreiche Kleine Anfrage zur Kriminalitätsentwicklung am Bahnhof Löhne eingereicht. Fünf AfD-Abgeordnete – Maximilian Kneller, Sascha Lensing, Udo Theodor Hemmelgarn und Denis Pauli – erbitten detaillierte Informationen über verschiedene Deliktsbereiche im Jahr 2025.
Zehn Fragenkomplexe umfasst die Anfrage. Diese beziehen sich auf unterschiedliche Straftatbestände, wobei nach Gewaltdelikten, Eigentumsdelikten, Sexualdelikten sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz gefragt wird. Hintergrund ist die durchgängige Unterscheidung nach der Herkunft der Tatverdächtigen zwischen deutschen, nichtdeutschen und unbekannten Tätern.
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Anfrage Messer-Gewalttaten und Angriffen gegen Bundespolizisten. Die AfD unterscheidet dabei zwischen „Messer eingesetzt“ und „Messer mitgeführt“ bei der Anzahl registrierter Gewalttaten. Zusätzlich werden tätliche Angriffe gegen Bundespolizisten erfragt.
Die AfD setzt ihre Serie von Anfragen zu Bahnhofskriminalität in nordrhein-westfälischen Städten fort und fokussiert sich dabei auf die Herkunft der Tatverdächtigen.
Gefährliche Körperverletzungen im Gleisbereich bilden einen weiteren Schwerpunkt. Dies ist bemerkenswert, da die Fraktion gezielt nach Fällen fragt, in denen Personen in den Gleisbereich gestoßen worden sind. Auch hier erfolgt eine Aufschlüsselung nach der Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen.
Eine Serie ähnlicher AfD-Anfragen zu Bahnhofskriminalität setzt diese Anfrage fort. Die Fraktion hatte zuvor bereits Kriminalitätszahlen für den Bahnhof Lage sowie den Detmolder Bahnhof und den Bahnhof Herford erfragt.
Weiterlesen: AfD deckt Kriminalitätszahlen 2025 nach Herkunft auf | AfD hinterfragt neue Polizei-Waffen aus dem Militärbereich
Betroffen sind Reisende und Pendler am Bahnhof Löhne sowie die dort eingesetzten Bundespolizisten. Die Stadt Löhne liegt in Ostwestfalen-Lippe und hat etwa 40.000 Einwohner.
Die Bundesregierung hat in der Regel zwei Monate Zeit, um auf Kleine Anfragen zu antworten. Eine Antwort ist daher bis Juli 2026 zu erwarten. Die Anfrage wird zunächst an das Bundesinnenministerium weitergeleitet, das für die Bundespolizei zuständig ist.
- Bundespolizei
- Bundesweite Polizeibehörde, die unter anderem für die Sicherheit an Bahnhöfen und in Zügen zuständig ist.
- Kleine Anfrage
- Parlamentarisches Instrument, mit dem Abgeordnete der Bundesregierung schriftliche Fragen stellen können.























































