Noch nicht beantwortet
Bahnhof-Kriminalität Bünde: AfD erfragt Täterdaten nach Herkunft
Hintergrund
Die AfD-Fraktion setzt ihre Serie von Anfragen zur Bahnhofskriminalität in nordrhein-westfälischen Städten fort. Bereits zu den Bahnhöfen in Bad Oeynhausen, Warburg, Löhne, Lage und Detmold hat die Fraktion ähnliche Anfragen gestellt. Die Kleine Anfrage zu Bünde folgt dem gleichen Muster mit detaillierten Fragen zur Herkunft der Tatverdächtigen. Bünde ist eine Stadt im Kreis Herford mit etwa 45.000 Einwohnern.
Die AfD-Fraktion um Maximilian Kneller hat eine Kleine Anfrage zur Kriminalitätsentwicklung am Bahnhof Bünde eingereicht (BT-Drs. 21/5949 vom 15. Mai 2026). Die Fraktion erkundigt sich in zehn detaillierten Fragen nach verschiedenen Straftaten, die im Jahr 2025 im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei am Bahnhof der ostwestfälischen Stadt registriert worden sind.
Breites Spektrum an Delikten im Fokus
Ein breites Spektrum von Straftaten steht im Mittelpunkt der Anfrage: Gewaltdelikte, Eigentumsdelikte, Sexualstraftaten sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Dies ist bemerkenswert, da die AfD dabei detailliert nach der Herkunft und Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen fragt. Konkret will sie wissen, wie viele deutsche und nichtdeutsche Tatverdächtige erfasst worden sind. Zusätzlich interessiert sie, welche zehn Staatsangehörigkeiten unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen am häufigsten vertreten gewesen sind.
Messerangriffen und Gewalt gegen Polizisten gilt spezielle Aufmerksamkeit. Die AfD erfragt sowohl Fälle, in denen Messer eingesetzt worden sind, als auch solche mit bloßem Mitführen von Messern. Ähnlich verhält es sich bei ihren Anfragen zu Bad Oeynhausen und Warburg – auch hier erfragt die Fraktion Fälle, in denen Personen in den Gleisbereich gestoßen worden sind.
Die AfD setzt ihre Serie von Anfragen zur Bahnhofskriminalität in nordrhein-westfälischen Städten fort und erfragt detaillierte Daten zur Herkunft von Tatverdächtigen.
Teil einer größeren Anfrage-Serie
Hintergrund ist eine größere Serie ähnlicher Anfragen der AfD-Fraktion. Die Anfrage zu Bünde reiht sich nahtlos ein. Bereits zu den Bahnhöfen in Löhne, Lage und Detmold hat die Fraktion nahezu identische Fragen gestellt. Der Fokus auf die Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen bleibt dabei konstant – alle Anfragen folgen dem gleichen Muster.
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Betroffen sind Reisende, Pendler und Besucher des Bahnhofs Bünde sowie die dort eingesetzten Bundespolizisten. Die Stadt Bünde liegt an der Bahnstrecke zwischen Hannover und Köln und ist ein wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt in Ostwestfalen.
Die Bundesregierung hat nun Zeit, die umfangreiche Anfrage zu bearbeiten und zu beantworten. Antworten auf Kleine Anfragen werden in der Regel binnen weniger Wochen veröffentlicht. Die AfD-Fraktion wird die Antwort vermutlich für weitere politische Initiativen nutzen.
- Bundespolizei
- Zuständig für die Sicherheit an Bahnhöfen und im Bahnverkehr, führt Kontrollen durch und ermittelt bei Straftaten im Bahnbereich.
- Kleine Anfrage
- Parlamentarisches Fragerecht von Abgeordneten an die Bundesregierung, um Informationen zu bestimmten Themen zu erhalten.























































