Mo., 07.09.2026

🏛 Thema: Luftverkehrsteuer

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Zuletzt aktualisiert: 30.08.2026
Die Luftverkehrsteuer ist eine Abgabe, die beim Abflug von Flugzeugen in Deutschland erhoben wird. Sie wurde 2011 eingeführt und differenziert nach Flugstrecke: Kurzstreckenflüge bis 2.500 Kilometer werden mit niedrigeren Sätzen besteuert als Langstreckenflüge. Im Bundestag wird die Luftverkehrsteuer regelmäßig diskutiert, da sie sowohl klimapolitische als auch wirtschaftliche Aspekte berührt. Während Befürworter sie als Instrument zur CO₂-Reduktion im Flugverkehr sehen, argumentieren Gegner, dass sie die deutsche Luftfahrtindustrie benachteiligt und zu Ausweichverkehren führt. Der Bundestag beschloss 2024 eine deutliche Senkung ab Juli 2026, was die Debatte zwischen Klimaschutz und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit widerspiegelt.
❓ Häufige Fragen
Wann senkt der Bundestag die Luftverkehrsteuer?
Der Bundestag beschloss eine deutliche Senkung der Luftverkehrsteuer ab Juli 2026, die Einnahmeausfälle von etwa 350 Millionen Euro mit sich bringt.
Welche Positionen vertreten die Parteien zur Luftverkehrsteuer?
Die AfD fordert die vollständige Abschaffung, während die Grünen die Senkung kritisieren und stattdessen eine extra Besteuerung von Privatjets fordern. Union und SPD unterstützen die Senkung zur Entlastung der Luftfahrt.
Warum ist die Luftverkehrsteuer klimapolitisch relevant?
Sie soll Flugverkehr durch Besteuerung verteuern und damit zu weniger CO₂-Emissionen beitragen, steht aber in Spannung zu Wirtschaftsinteressen.
Wie differenziert die Luftverkehrsteuer nach Flugstrecken?
Kurz- und Mittelstreckenflüge bis 2.500 Kilometer werden mit niedrigeren Sätzen besteuert als Langstreckenflüge über 6.000 Kilometer.
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Schlagwort: Luftverkehrsteuer

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