Berlin, 27. Oktober 2026. Vom 18. bis 21. Oktober besuchte eine Delegation des Ausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung die Volksrepublik China. Auf dem Programm standen unter anderem die Tsinghua-Universität in Peking, große Forschungseinrichtungen und KI-Unternehmen sowie Gespräche mit chinesischen Forschungspolitikern. Als Teilnehmer der Delegation berichtet der AfD-Bundestagsabgeordnete, Michael Kaufmann:
„Die Einblicke, die wir in China gewinnen konnten, sind beeindruckend. Es hat sich gezeigt, dass die wissenschaftliche und technologische Dynamik Chinas der in Deutschland und Europa inzwischen voraus ist. Insbesondere das Zusammenspiel von Forschung und Industrie geschieht dort bedeutend effizienter als bei uns. Das unterstreicht unsere wiederholt vorgebrachte Forderung, dass der Transfer von der Forschung in die Anwendung in Deutschland besser gelingen muss.
Minimale Energiekosten, ein unerschöpflicher Pool von hoch motivierten und bestens ausgebildeten Arbeitskräften sowie die geringe Regulierung sind weitere Faktoren, die China derzeit massive strategische Vorteile verschaffen. Deutschland muss bei Energie, Bildung und Bürokratie unverzüglich tiefgreifende Reformen in Angriff nehmen, wenn wir wirtschaftlich und technologisch gegenüber China nicht weiter an Boden verlieren wollen.
Es wurde deutlich, dass wir in einigen Bereichen inzwischen von China lernen können. Deswegen bleiben Forschungskooperationen sinnvoll. Sie dürfen aber nicht für den Preis des Ausverkaufs unserer Forschungsleistungen erfolgen. Darum müssen Kooperation und Forschungssicherheit immer zusammen gedacht werden. Und bei der Forschungssicherheit haben wir deutlichen Nachholbedarf.
Die AfD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass internationale Kooperationen, insbesondere mit China, so ausgestaltet werden, dass beide Seiten davon profitieren können und gleichzeitig der Schutz der heimischen Forschung einen höheren Stellenwert bekommt.“





































































