„Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat heute weitere Standortregionen für ein mögliches Atommüll-Endlager ausgeschlossen. Dabei sind auch weitere bayerische Regionen in Schwaben und Oberfranken weggefallen. Ich begrüße das ausdrücklich. Mittlerweile sind nur noch 5 % des Bundesgebiets als geeignet eingestuft, der Großteil davon im Osten und Nordwesten Deutschlands. Kleinere Potenzialflächen befinden sich laut Ansicht der BGE jedoch auch auf vereinzelten Granitvorkommen im Bayerischen Wald. Wir bleiben als CSU-Landesgruppe nach wie vor bei unserer Auffassung, dass Granit kein geeignetes Wirtsgestein für ein atomares Endlager darstellen kann. Das bestätigten auch zahlreiche Wissenschaftler und Fachbehörden. Deshalb müssen auch die letzten bayerischen Flächen schon aus rein fachlichen Gründen aus dem Auswahlprozess genommen werden. Diese Haltung bringen wir nach wie vor in den fachlichen Prozess ein. Eine erste politische Entscheidung des Parlaments, welche Regionen wirklich vor Ort zunächst obertägig untersucht werden, steht jedoch erst Ende 2027 an, wenn die BGE nach einer weiteren Prüfung eine Vorauswahl geeigneter Regionen vorlegt.“
































































