Eingereicht, Antwort aussteh…
Bahnhof Detmold: AfD fragt nach Kriminalitätsdaten für 2025
Hintergrund
Die Anfrage reiht sich ein in eine Serie von AfD-Anfragen zur Kriminalitätsstatistik an deutschen Bahnhöfen. Bereits zuvor hatte die Fraktion ähnliche Daten für andere Bahnhöfe erfragt, wobei stets die Aufschlüsselung nach Nationalitäten im Fokus steht. Bahnhöfe gelten als neuralgische Punkte für die öffentliche Sicherheit.
Die AfD-Fraktion erfragt von der Bundesregierung detaillierte Kriminalitätsdaten für den Bahnhof Detmold im Jahr 2025. Die Kleine Anfrage 21/5940 vom 15. Mai 2026 umfasst zehn Fragenkomplexe zu verschiedenen Deliktarten. Diese sollen nach Nationalitäten der Tatverdächtigen aufgeschlüsselt werden.
Im Fokus stehen Gewalt-, Eigentums- und Sexualdelikte. Hinzu kommen Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Die Abgeordneten Maximilian Kneller, Sascha Lensing, Udo Theodor Hemmelgarn und Denis Pauli forderten eine Unterscheidung zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen – zusätzlich wollen sie die zehn häufigsten Staatsangehörigkeiten unter den ausländischen Verdächtigen wissen.
Spezielle Schwerpunkte der Anfrage
Besonders interessieren die AfD Messerangriffe am Detmolder Bahnhof. Dies ist bemerkenswert, da die Fraktion dabei zwischen Fällen unterscheidet, in denen Messer „eingesetzt“ oder nur „mitgeführt“ wurden. Auch hier fordert sie eine Aufschlüsselung nach Nationalitäten.
Die AfD fragt nach Kriminalitätsdaten an deutschen Bahnhöfen und erfragt dabei die Herkunft der Tatverdächtigen.
Weitere Schwerpunkte sind Angriffe auf Bundespolizisten und Aufbrüche von Fahrkartenautomaten. Die Fraktion erkundigt sich zudem nach Fällen von Personen, die in den Gleisbereich gestoßen wurden – diese Daten sollen ebenfalls nach Staatsangehörigkeiten der Tatverdächtigen differenziert werden.
Hintergrund ist, dass sich die Anfrage auf den Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei am Detmolder Bahnhof beschränkt. Die AfD hat bereits für andere Bahnhöfe entsprechende Anfragen gestellt, etwa für den Bahnhof Herford.
Die Erfragung von Kriminalitätsdaten nach Nationalitäten steht im Kontext der allgemeinen AfD-Strategie, Zusammenhänge zwischen Herkunft und Kriminalität zu thematisieren. Die Bundesregierung hat vier Wochen Zeit für eine detaillierte Antwort.
Weiterlesen:
- AfD hinterfragt Kriminalität am Bahnhof Herford nach Herkunft
- AfD deckt Kriminalitätszahlen 2025 nach Herkunft auf
- AfD erfragt: 62.950 illegale Einreisen 2025 aus Ukraine, Afghanistan
Betroffen sind Reisende, Pendler und Besucher des Bahnhofs Detmold sowie die dort eingesetzten Bundespolizisten. Die Daten könnten auch für lokale Sicherheitsbehörden und Kommunalpolitiker relevant sein.
Die Bundesregierung hat vier Wochen Zeit zur Beantwortung der Kleinen Anfrage. Die Antwort wird voraussichtlich detaillierte Statistiken der Bundespolizei enthalten, soweit diese verfügbar und übermittelbar sind.
- Bundespolizei
- Zuständig für die Sicherheit an Bahnhöfen und im Bahnverkehr, früher Bundesgrenzschutz
- Tatverdächtige
- Personen, gegen die wegen einer Straftat ermittelt wird, aber noch keine Verurteilung vorliegt























































