Beantwortet
Die AfD-Fraktion hat am 28. April 2026 eine Kleine Anfrage zur landsmannschaftlichen Zugehörigkeit der Beamten in Bundesbehörden gestellt. Die Drucksache 21/5646 vom 29. April 2026 knüpft an eine frühere Anfrage vom Juni 2025 an. Sie aktualisiert die Daten zum Stand 31. Dezember 2025.
Umfassende Erhebung geplant
Der Abgeordnete Stephan Brandner erfasst systematisch alle 16 Bundesländer und deren prozentuale Vertretung in verschiedenen Kategorien von Bundesbehörden, so die Anfrage. Zu den erfassten Einrichtungen gehören oberste Bundesbehörden – die einzelnen Bundesministerien, das Bundeskanzleramt und das Bundespräsidialamt. Dies ist bemerkenswert, da erstmals auch Gerichtsverwaltungen explizit miterfasst werden. Bundesoberbehörden wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stehen ebenso im Fokus. Der Bundesnachrichtendienst (BND) oder die Bundesnetzagentur sind gleichfalls berücksichtigt.
Die AfD fragt detailliert nach der Anzahl der Beamten aus jedem Bundesland in den wichtigsten deutschen Behörden.
Besonderes Augenmerk legt die Anfrage auf die Vertretung der ostdeutschen Bundesländer. In den Fragen vier bis sieben erkundigt sie sich gezielt nach dem Anteil der Beamten aus Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Teilweise mit Berlin, teilweise ohne. Diese spezielle Fokussierung auf die neuen Bundesländer zeigt das politische Interesse der AfD an regionaler Repräsentation in der Bundesverwaltung.
Systematische Datenerfassung
Drei Hauptkategorien strukturieren die Anfrage. Oberste Bundesbehörden – inklusive Gerichtsverwaltungen und Verfassungsorgane – bilden den ersten Block. Bundesoberbehörden und Bundeszentralstellen folgen. Hintergrund ist offenbar das Bestreben, ein vollständiges Bild der regionalen Personalverteilung zu erhalten, da erfasst werden die prozentualen Anteile aller 16 Bundesländer an der Gesamtzahl der Beamten. Ähnliche Anfragen zu Bundesbauprojekten zeigen das systematische Vorgehen der AfD bei AfD fragt nach Bundes-Bauprojekten und deren Kosten.
Die Bundesregierung legt nun detaillierte Statistiken zur regionalen Herkunft ihrer Beamtenschaft vor. Diese Daten können Aufschluss über mögliche regionale Ungleichgewichte in der Personalrekrutierung des Bundes geben.























































