Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept.
Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende:
„Herzlichen Glückwunsch an München für ein überzeugendes Konzept! Ich würde es sehr begrüßen, wenn nun auch Ostdeutsche Bundesländer zum Beispiel beim Segeln, Rudern oder den Mannschaftssportarten in den Wettbewerben eingebunden werden.
Es ist großartig, dass Deutschland sich für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt. Das ist ein starkes Signal für unser Land, auch wenn am Ende nur eine Region offiziell in das Bewerberrennen geht. Für uns ist klar, dass die Bewerbung ein gesamt-deutsches Projekt ist und alle Bürgerinnen und Bürger von diesen Spielen in Deutschland profitieren werden.
Wir haben vier Konzepte gesehen, mit denen wir auf internationaler Bühne hätten erfolgreich sein können und wir danken ausdrücklich auch den nicht zum Zuge gekommenen Regionen für ihr unermüdliches Engagement.
Olympische und Paralympische Spiele können weit über das eigentliche Ereignis hinauswirken. Sie können Menschen für den Sport begeistern, das Ehrenamt stärken und zeigen, welchen Beitrag Sport für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten kann. Damit dieses Versprechen eingelöst wird, müssen die Menschen vor Ort, die Beschäftigten und gerade auch die vielen Ehrenamtlichen von Anfang an Teil dieses Prozesses sein.
Wir erwarten, dass auch der Deutsche Bundestag in die weiteren Planungen einbezogen wird. Jetzt drücken wir alle Daumen, dass wir die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Deutschland holen!“
Bettina Lugk, Sprecherin für Sport und Ehrenamt:
„Dass München Sportgroßveranstaltungen kann, steht außer Frage. Jetzt kommt es darauf an, aus dem nationalen Wettbewerb um die deutsche Bewerbung eine gemeinsame Stimme zu entwickeln.
Deutschland hat die Chance, mit der Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele bei Nachhaltigkeit, sozialer Teilhabe und demokratischer Beteiligung neue Maßstäbe zu setzen. Dazu gehört für uns als SPD-Bundestagsfraktion ganz konkret: Sportstätten müssen langfristig genutzt werden, die Spiele müssen ökologisch verantwortungsvoll ausgerichtet werden und Investitionen müssen auch nach den Spielen den Menschen vor Ort zugutekommen. Das gilt insbesondere für das Olympische Dorf: Aus temporären Unterkünften müssen dauerhaft bezahlbare und soziale Wohnungen entstehen.
Der neue Staatsminister für Sport und Ehrenamt sowie der zuständige Fachausschuss müssen den weiteren internationalen Bewerbungsprozess deshalb eng begleiten. Gemeinsam mit dem DOSB und dem organisierten Sport muss jetzt geklärt werden, wie die Bewerbung weiterentwickelt wird. Der nationale Wettbewerb ist entschieden.
Jetzt sollten alle Beteiligten den Schalter umlegen und gemeinsam dafür arbeiten, dass Deutschland mit einer überzeugenden Bewerbung ins internationale Rennen geht, denn die sich abzeichnende Konkurrenz ist stark.“





























































