Berlin, 12. Juni 2026. Zur Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent zu erhöhen, erklärt die Bundestagsabgeordnete Iris Nieland, Mitglied des Finanzausschusses:
„Die Kerninflationsrate ohne Energie und Lebensmittel kletterte zuletzt von 2,2 auf 2,5 Prozent, die Dienstleistungspreise von 3,0 auf 3,5 Prozent. Die EZB reagierte daher – ihrem einzigen Mandat, die Geldwertstabilität zu sichern, folgend – auf den anhaltenden Preisdruck.
Dadurch treten jetzt allerdings die schwerwiegenden Probleme Deutschlands noch deutlicher hervor, denn höhere Zinsen senken keine Strompreise und bauen keine Bürokratie ab, verbessern also nicht von allein die Standortbedingungen, stattdessen werden durch höhere Zinsen Kredite teurer, Baufinanzierungen schwieriger, Investitionen unattraktiver. Das trifft Familien, Eigentümer, Betriebe und am Ende auch die öffentlichen Haushalte. Die Inflation und Zinserhöhung treffen uns also zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt.
Statt, wie immer wieder von der AfD-Fraktion im Bundestag gefordert, die Ursachen der sich seit Jahren anbahnenden Krise zu bekämpfen, haben die letzten Bundesregierungen durch Energiepreisexplosion, Bürokratieaufwuchs, hohe Steuer- und Abgabenlasten, ausufernde Schuldenpolitik, ideologisierte Wirtschafts- und Außenpolitik und so weiter Deutschland sehenden Auges immer verwundbarer gemacht. Die Entscheidung der EZB darf also nicht davon ablenken: Die deutsche Wirtschaftskrise ist vor allem Folge politischer Fehlentscheidungen. Deutschland braucht dringend Entlastung, Wachstum und wirtschaftliche Vernunft.
Als AfD-Fraktion fordern wir daher eine wirtschaftspolitische Kehrtwende.“
Der Beitrag EZB-Zinserhöhung trifft Deutschland mitten in der Wirtschaftskrise erschien zuerst auf AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.







































































