Wer andere wehrlos macht, muss mit Konsequenzen rechnen
K.-o.-Tropfen machen Menschen hilflos. Täter mischen sie heimlich in Getränke, um ihre Opfer außer Gefecht zu setzen und anschließend sexuelle Übergriffe oder Raubüberfälle zu begehen. Für die Betroffenen hat das oft schwere körperliche und seelische Folgen. Der Einsatz solcher Substanzen wurde bislang nicht so streng bestraft wie der Einsatz einer Waffe. Diese Lücke im Strafrecht wird nun geschlossen.
Fünf Jahre Haft als klare Untergrenze
Der Bundestag hat heute die entsprechende Verschärfung des Strafrechts beschlossen. Künftig wird der Einsatz von K.-o.-Tropfen bei Sexual- und Raubdelikten rechtlich wie der Einsatz einer Waffe oder eines gefährlichen Werkzeugs behandelt. Damit gilt grundsätzlich eine Mindeststrafe von fünf Jahren Freiheitsstrafe. Bislang lag sie in diesen Fällen bei drei Jahren.
Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit und einen konsequenteren Schutz der Geschädigten. Denn wer andere Menschen gezielt außer Gefecht setzt, um schwere Straftaten zu begehen, muss dafür auch die entsprechenden Konsequenzen tragen.
Wir stärken den Schutz der Opfer
„Wer einem Menschen heimlich K.-o.-Tropfen ins Glas gibt, um ihn zu vergewaltigen oder auszurauben, geht besonders niederträchtig vor“, sagt Günter Krings, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Täter nehmen ihren Opfern jede Möglichkeit, sich zu wehren, und bringen sie zugleich in erhebliche gesundheitliche Gefahr.
Auch Susanne Hierl, rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unterstreicht die Bedeutung der Neuregelung: „Mit diesem Gesetzentwurf schließen wir eine Strafbarkeitslücke, die durch die Rechtsprechung sichtbar geworden ist.“
Für uns als CDU ist klar: Der Schutz der Betroffenen, denen Gewalt angetan wird, muss Vorrang haben. Wer Menschen gezielt wehrlos macht und ihre Schutzlosigkeit für schwere Straftaten ausnutzt, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen. Mit der neuen Regelung sorgen die CDU dafür, dass solche Taten künftig konsequenter bestraft werden.































































