- RE1 soll ab 2029 monatelang vollgesperrt werden
- Pendler zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) betroffen
- Auswirkungen auf internationale Zugverbindungen nach Polen
Hintergrund iDieser Beitrag bezieht sich auf BT-Drs. 21/6481 und gibt den Inhalt der Drucksache zusammenfassend wieder. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim jeweiligen Verfasser der Drucksache. Der Beitrag spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des Seitenbetreibers wider.
Nach Berichten war zunächst eine neunmonatige Vollsperrung ab Januar 2029 geplant, doch sind derzeit Dauer und Zeiträume noch unklar. Die geplanten Baumaßnahmen umfassen den Ersatz-Neubau einer Eisenbahnüberführung über die Bundesautobahn A10, die bereits nach weniger als 30 Jahren erneuert werden muss. Zusätzlich soll der Bahnhof Köpenick geschlossen werden, obwohl er erst 2027 neu eröffnen soll.
Im Detail
Der Regionalexpress RE1 soll ab dem Jahr 2029 zwischen Berlin (Ostbahnhof/Ostkreuz) und Frankfurt (Oder) zeitweise voll gesperrt werden.
— Vorbemerkung BT-Drs. 21/6481
Eine monatelange Vollsperrung des Regionalexpress RE1 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) ab 2029 betrifft Tausende Pendler. Die Linke-Fraktion richtet 31 detaillierte Fragen an die Bundesregierung. Ziel ist Klarheit über Ausmaß und Auswirkungen der geplanten Baumaßnahmen.
Die Drucksache 21/6481 vom 12. Juni 2026 thematisiert eine der wichtigsten Regionalbahnverbindungen zwischen der Hauptstadt und Ostbrandenburg. Nach ursprünglichen Berichten ist der RE1 ab Januar 2029 für neun Monate vollständig zu sperren. Inzwischen sind sowohl Dauer als auch genaue Zeiträume der Sperrung unklar.
Aktuelle Situation
Der RE1 verbindet derzeit Berlin über Köpenick, Erkner, Fürstenwalde und weitere Stationen mit Frankfurt (Oder). Die Strecke stellt eine wichtige Pendlerverbindung dar und ist auch Teil der internationalen Bahnverbindung nach Polen. Regelmäßige Instandhaltungsarbeiten finden in sogenannten ‚Instandhaltungscontainern‘ statt – vorab geplanten Zeitfenstern für Wartungsarbeiten.
Umfangreiche Baumaßnahmen geplant
Im Zentrum der geplanten Arbeiten steht der Ersatz-Neubau der Eisenbahnüberführung über die Bundesautobahn A10. Diese Brücke muss bereits nach weniger als 30 Jahren erneuert werden. Der ursprüngliche Bau Ende der 1990er Jahre ist nur mit geringen Unterbrechungen des Bahnverkehrs erfolgt. Die Linke fragt, warum diesmal eine Vollsperrung nötig ist.
Der Bahnhof Köpenick soll im Rahmen der Vollsperrung 2029 geschlossen werden, obwohl er erst 2027 nach umfangreichen Bauarbeiten neu eröffnet. Die Fraktion will die Begründung für diese zeitliche Abfolge wissen.
Auswirkungen auf Pendler und Wirtschaft
Die Anfrage konzentriert sich auf die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Sperrung. Betroffen sind Berufspendler, Schüler und Studierende der Universitäten im Einzugsgebiet. Die Linke erkundigt sich nach erwarteten Fahrgastverlusten. Auch wirtschaftliche Folgen für Ostbrandenburg stehen im Fokus.
Die Fragesteller sehen auch Auswirkungen auf den Güterverkehr. Sie zitierten Güterbahn-Verbände, die warnten, dass ‚monatelange Streckensperrungen den Bahnen die Geschäftsgrundlage rauben‘. Die Verbände forderten, Baustellen so einzurichten, dass der Verkehr teilweise weiter rollen könne.
Internationale Dimension
Die geplante Vollsperrung betrifft auch den internationalen Zugverkehr Richtung Polen. Die Linke will wissen, ob die Bundesregierung oder die Deutsche Bahn bereits mit Polen über die Sperrung gesprochen haben. Welche Folgen für grenzüberschreitende Verbindungen erwartet werden, bleibt unklar.
Finanzierung und Alternativen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Kosten und möglichen Alternativen. Die Fraktion fragt, warum die Strecke nicht als Korridorsanierung eingestuft wird, obwohl sie vom Umfang her dieser Sanierungsart entspricht. Bei Korridorsanierungen gelten besondere Finanzierungsregeln. Auch für den Ersatzverkehr.
Als mögliche Umleiterstrecken nennt die Anfrage die Ostbahn und den parallel verkehrenden RB 36 über Königs Wusterhausen und Storkow. Ob diese Strecken ausreichend Kapazität bieten oder ertüchtigt werden müssen, ist unklar.
Die Bundesregierung hat 21 Tage Zeit, um die 31 Fragen zu beantworten und damit Klarheit über eine der größten Verkehrsherausforderungen in Brandenburg zu schaffen. Die Antworten zeigen, wie weit die Planungen für eine Vollsperrung fortgeschritten sind, die Zehntausende Fahrgäste betrifft.
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Betroffen sind vor allem Pendler zwischen Berlin und Frankfurt (Oder), Schüler und Studierende der Universitäten im Einzugsgebiet des RE1 sowie der internationale Zugverkehr Richtung Polen. Auch die Wirtschaft in Ostbrandenburg und der Güterverkehr würden unter der Sperrung leiden.
Die Bundesregierung hat 21 Tage Zeit, um die 31 Fragen der Linken-Fraktion zu beantworten. Die Antwortfrist läuft bis zum 3. Juli 2026. Danach wird das Ausmaß der geplanten Baumaßnahmen und deren Auswirkungen auf Pendler und Wirtschaft klarer.
- Korridorsanierung
- Umfassende Modernisierung wichtiger Bahnstrecken im Hochleistungsnetz mit besonderen Finanzierungsregeln.
- Instandhaltungscontainer
- Vorab geplante Zeitfenster für regelmäßige Wartungsarbeiten an der Bahninfrastruktur.
Warum soll der RE1 gesperrt werden?
Geplant sind umfangreiche Baumaßnahmen einschließlich des Ersatz-Neubaus einer Eisenbahnüberführung über die A10.
Wie lange dauert die Sperrung?
Die genaue Dauer ist noch unklar. Zunächst war von neun Monaten ab Januar 2029 die Rede.
Dieser Beitrag bezieht sich auf BT-Drs. 21/6481 und gibt den Inhalt der Drucksache zusammenfassend wieder. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim jeweiligen Verfasser der Drucksache. Der Beitrag spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des Seitenbetreibers wider.







































































